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44 – Prozesse im Mittelpunkt – Digitalisierung und Projektmanagement in Bergisch-Gladbach


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck


Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck sprechen unter anderem mit Marcel Böttcher, der seit 2019 CDO von Bergisch-Gladbach ist. Er kam 2015 aus der Versicherungswirtschaft zur Stadt und Digitalisierung heißt für ihn nicht zuerst Technik, sondern Strukturen und Prozesse.

Um in Projekten mit Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Ämtern den Überblick zu behalten, hat er sich einen Partner an Bord geholt. Das Unternehmen factro produziert in Bochum ein Projektmanagementsystem. Fabienne Seiler, dort Customer Success Manager, erläutert in unserem Gespräch, wie wichtig ein gemeinsames Bild eines Projekts für das Gelingen ist.

Seit 2022 gibt es eine E-Government-Strategie in Bergisch-Gladbach. Wirft man einen Blick auf den Zwischenbericht zur Roadmap, befinden sich alle Projekte in der Umsetzung. Nicht alle sind schon fertig, aber eine Scanstrategie und ein eingeführtes Dokumentenmanagementsystem führen zu einem fast papierlosen Rathaus. Ein zentrales Serviceportal und E-Payment-Lösungen gibt es ebenfalls.

Im Smart City Index des Lobbyverbandes bitkom liegt Bergisch-Gladbach bei der Gesamtnote zwar eher im unteren Bereich, im Themenblock Verwaltung werden allerdings bei Serviceportal, Internen Prozessen und Payment 100 von 100 Punkten abgeräumt.

Hören Sie mal rein, wie das geht.

Automatisch erzeugte Abschnitte
0:07 Willkommen zu City-Transformer
0:16 Neues aus der Welt der KI
1:58 Digitalisierung und ihre Herausforderungen
4:18 Vorstellung unserer Gäste
5:17 Einblicke in die Kommunalverwaltung
6:33 Die Rolle von factro in der Digitalisierung
8:21 Projektarbeit in der Verwaltung
9:47 Umgang mit Widerständen in der Digitalisierung
12:11 Grenzen der Verwaltungsvorschriften
16:32 KI in der Kommunalverwaltung
19:29 Herausforderungen bei der Implementierung von KI
21:19 Erkenntnisse aus Chatbot-Anwendungen
31:17 Die Bedeutung der Vernetzung
40:11 Zukunft der Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Verwaltung
43:14 Abschluss und Ausblick

Die Episode 44 lesen:

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43 – Zuversicht für 2026 – Digitalisierung trägt zu Vertrauen und Handlungsfähigkeit bei


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck


In dieser Episode des City Transformer-Podcasts reflektieren Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck Digitalisierungsthemen von 2025 und einen Ausblick in 2026. Sie diskutieren den Stromausfall in Berlin und warnen vor falschen Schlussfolgerungen. Sie erörtern die Notwendigkeit von Transparenz in der Digitalisierung sowie die Herausforderungen für Kommunen.

Sie betonen die mögliche Rolle der Digitalisierung als Beitrag gegen finanzielle Engpässe und den Fachkräftemangel. Unter anderem sprechen sie über das neue Ministerium für Digitalisierung. Ein zentrales Thema ist das Vertrauen zwischen Bürger und Staat, und wie Digitalisierung hier unterstützen kann. Schließlich betrachten sie Chancen und Risiken des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in Kommunen.


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42 – Den Staat von morgen bauen – Arne Treves über das Projekt Re:Form


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck


Engagierte Mitarbeiter:innen aus allen föderalen Ebenen arbeiten zusammen an einer besseren Verwaltung

Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck sprechen mit Arne Treves darüber, wie Re:Form gemeinsam mit Verwaltungspionier:innen den Staat von morgen aus der Praxis heraus entwickelt.

Engagierte Menschen aus allen Ebenen der Verwaltung, aus Kommune, Land und Bund arbeiten daran, wie sich der Staat von Grund auf neu erfinden kann ohne Bewährtes über Bord zu schmeißen.
Wirkung, Gestaltung, Augenhöhe, Vertrauen sind Prinzipien, die in unterschiedlichen Formaten mit Leben gefüllt werden. Verwaltungsmitarbeiter:innen tauschen sich darüber aus, was geschehen muss, damit sie Wirklichkeit werden.

Einiges können die Verwaltungen aus sich heraus angehen und verändern, für anderes wird Gesetzgebung benötigt. Wie beides funktioniert, erfahrt Ihr hier von Arne Treves.


Die Episode 42 lesen:

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41 – Digitalisierung ganz praktisch – Das HzE-Portal für die Jugendhilfe


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck


Felix Bodendiek stellt das HzE-Portal vor, das Jugendämtern erleichtert, Hilfen zur Erziehung für junge Menschen schnell und passgenau einzusetzen.

In dieser Episode sprechen Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck mit Felix Bodendiek, einem der Gründer der Sozialwesen Digital GmbH, über die Digitalisierung in der Jugendhilfe. Wir sprechen über die Herausforderungen und Notwendigkeiten, die mit der Bereitstellung von passenden Plätzen für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen verbunden sind. In Deutschland gibt es mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche, die außerhalb ihrer Familien untergebracht werden müssen.

Wir diskutieren dass viele Jugendämter oft mühsam und ineffizient Plätze für diese Kinder suchen müssen, was zu Fehlplatzierungen und hohen Kosten führt. Felix Bodendiek stellt das HzE-Portal vor, mit dem es Jugendämtern leicht gemacht wird, schnell passende Plätze für Kinder in Not zu finden. Das reduziert den Arbeitsaufwand, der dann für die Betreuung zur Verfügung steht.


Die Episode „41 – Digitalisierung ganz praktisch – Das HzE-Portal für die Jugendhilfe“ lesen:

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40 – Digital Only – Bibliotheken als Brücke für die Gesellschaft


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Jacob Svaneeng erklärt das Digital-Zebra Berlin

Digitalberatung für Alle – Bibliotheken machen es möglich. Wenn Digital Only eine Chance haben soll, braucht es Brücken für diejenigen, die heute damit vollkommen abgehängt würden. Der D21-Digitalindex spricht von 63 Prozent der Menschen in Deutschland, die gut auf den digitalen Wandel vorbereitet sind. Mehr als ein Drittel ist das also nicht. Noch jahrelang parallel zum digitalen Angebot analoge Alternativen vorzuhalten ist aufwändig.

Ein anderer Weg könnte die Qualifizierung und Unterstützung derjenigen sein, die sich mit der aktiven und konstruktiven Nutzung der Digitalisierung bisher schwertun. Das Digital-Zebra Berlin ist ein solches Angebot. Jede/r kann in die Bibliothek kommen und wird von einer Digitallotsin / einem Digitallotsen unterstützt. Ob es um die Einstellung an einem Smartphone, dem Ausdruck einer Datei oder der Antragstellung bei einer Behörde geht. Pragmatisch, niedrigschwellig und bestehende Infrastrukturen nutzend. Ein großartiges Projekt finden wir.

Der Podcast-Player ist manchmal etwas langsam und erkennt die neue Episode nicht sofort. Wenn Sie unten noch die Episode 39 mit ChatGPT sehen, rufen Sie die neue einfach hier auf.


Die Episode „40 – Digital Only – Bibliotheken als Brücke für die Gesellschaft“ lesen:

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Habbel und Lobeck plaudern mit ChatGPT über die Digitalisierung der Verwaltung – Episode 39


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Was sagt ChatGPT über die Herausforderungen der kommunalen Digitalisierung, Dänemarks Vorbildfunktion, Datenschutz und Datensparsamkeit, zum once-only-Prinzip und der antraglosen Verwaltung?

Eine Premiere für Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck. Sie haben als Gast heute keine/n menschlichen Expertin oder Experten, sondern eine künstliche Intelligenz. Paul, wie sie ChatGPT im Gespräch genannt haben, spricht mit Ihnen über die Herausforderungen der Digitalisierung und sie reflektieren darüber, wie ein solcher Einsatz von KI hilfreich sein kann – auch für Kommunen.

Der Podcast-Player ist manchmal etwas langsam und erkennt die neue Episode nicht sofort. Wenn Sie unten noch die Episode 38 mit Herrn Kelber sehen, rufen Sie die neue einfach hier auf.


Die Episode „Habbel und Lobeck plaudern mit ChatGPT“ lesen:

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Ulrich Kelber zu Datenschutz als Entschuldigung, Kommunen als Vorbilder und europäischen Werten – Episode 38


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„Es ist so ein schöne, einfache Variante, wenn man sonst nicht erklären kann, warum ein Digitalisierungsprojekt nicht vorangekommen ist, dass man unterfinanziert hat, wo man sich mit dem Partner nicht geeinigt hat, dann sagt man eben, der Datenschutz und die Datensparsamkeit haben das verhindert. Aber es ist und bleibt Quatsch.“

Ulrich Kelber erläutert im Gespräch mit Michael Lobeck und Franz-Reinhard Habbel, warum er europäischen Datenschutz einen großen Gewinn für Bürger:innen und Unternehmen findet, warum ihn ärgert, wenn immer wieder Datenschutz als Entschuldigung für andere Fehler genutzt wird, wie man ihn weiterentwickeln muss und warum Facebook aktuell von öffentlichen Stellen nicht rechtssicher genutzt werden kann.

Das Plugin des Podcasts reagiert manchmal etwas langsam. Wenn Sie unten noch den letzten Podcast sehen, klicken Sie einfach hier.


Ulrich Kelber, der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte hat nicht nur der Bundesregierung per Bescheid verboten, ihre Facebook-Fanpage weiter zu betreiben, er achtet auch privat in ehrenamtlichen Gruppen darauf, dass Messenger genutzt bzw. angeboten werden, die nicht die Daten von Menschen ausspionieren, die nie ihre Zustimmung gegeben haben.

Gleichzeitig liegt ihm als studiertem Informatiker die Digitalisierung der Kommunen sehr am Herzen und er sieht die große Herausforderung gerade für kleine Kommunen alle Vorschriften und Richtlinien, die auch den Datenschutz betreffen, in der täglichen Arbeit zu berücksichtigen.

Die Antwort kann aus seiner Sicht nur sein, die großen Konzerne, die mit Ausspionieren und Diebstahl unserer Daten Geld verdienen, mit der Macht von fast einer halben Milliarde Nachfrager:innen in Europa dazu zu zwingen, datenschutzkonforme Dienste anzubieten. Länder und der Bund sind zum einen gefordert, das mit Europa durchzusetzen und zum anderen Kommunen gute digitale Lösungen anzubieten, die diese dann bedenkenlos nutzen können.

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Ulm an der Spitze – live von der Smart Country Convention – Episode 37


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck

Franz-Reinhard Habbel mit Sabine Meigel (Stadt Ulm) und Damian Wagner-Herold live von der Smart Country Convention (SCCON) 2024 zur Vorreiterrolle Ulms und wie alle 11.000 Kommunen in Deutschland von Smart City-Erfahrungen profitieren können.


In dieser Episode des City-Transformer-Podcasts, live aufgenommen auf der Smart Country Convention in Berlin, beleuchten wir mit Sabine Meigel, Abteilungsleiterin Digitale Agenda der Stadt Ulm, und Damian Wagner-Herold, Experte für EU-Matchmaking, wie Wandel und Innovation unsere Städte und Kommunen gestalten.

Sabine Meigel berichtet über Ulms Vorreiterrolle im Bereich Smart City, die bereits 2011 mit dem Projekt „Ulm 2.0“ begann. Ulm ist heute führend im Einsatz neuer Technologien, die Bürger einbinden, darunter das LoRaWAN-Netz und der KI-Chatbot „Ulmer Spatz,“ der Bürgerfragen in Echtzeit beantwortet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Smart City Stufenplan, dem Thema Nachhaltigkeit und der Bedeutung einer lebendigen Wirtschaft.

Damian Wagner-Herold hebt die Herausforderungen hervor, die entstehen, wenn Städte zu kleinräumig denken, und fordert mehr länderübergreifende Partnerschaften. Das Gespräch deckt auch Stolpersteine wie die „Pilotierungsfalle“ auf, in der viele Projekte stecken bleiben, weil langjährige Partnerschaften und innovative Beschaffungsmodelle fehlen. Die Episode zeigt eindrucksvoll, dass kommunale Digitalisierung als gemeinsames Vorhaben zwischen Verwaltung, Start-ups und der EU verstanden werden muss, um das volle Potenzial zu entfalten.

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Open Data vorantreiben – Warum Verwaltung und Zivilgesellschaft profitieren – mit Mario Wiedemann von der Bertelsmann-Stiftung – Episode 36


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck

Open Data als vielseitiges Werkzeug, das Unterstützung braucht. Warum offene Daten der Verwaltung helfen und warum Ländergesetze nötig sind, damit Kommunen sich stärker engagieren.


In dieser Episode sprechen Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck mit Mario Wiedemann über Open Data. Unser Gast ist Senior Project Manager im Zentrum für Datenmanagement der Bertelsmann Stiftung. Wir beleuchten die Bedeutung offener Daten, ihren Nutzen für Verwaltung und Zivilgesellschaft und die Herausforderungen bei ihrer Bereitstellung.

Wir erörtern, wie besonders kleinere Kommunen unterstützt werden können, offene Daten bereitzustellen. IT-Verbünde, kommunale Zusammenschlüsse wie die Metropolregion Rhein-Neckar, Landkreise und Bundesländer können helfen, Infrastruktur und Beratungsstellen für Kommunen zu organisieren. Besonders hilfreich wären Gesetze der Flächenländer, die Kommunen nicht nur zur Bereitstellung von Open Data verpflichten, sondern ihnen auch die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellen.

Schulungen und Weiterbildungen zur Datenkompetenz für die Zivilgesellschaft und die Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung sind ein weiteres Thema. Offene Daten können nicht nur von der Verwaltung, sondern auch von zivilgesellschaftlichen Organisationen bereitgestellt werden. Hier setzt die Bertelsmann Stiftung einen neuen Schwerpunkt, indem sie unter anderem ein Datenportal für die Zivilgesellschaft entwickelt. Darüber hinaus organisiert sie das Open Data Netzwerk, ein Open Data Barcamp sowie Datendialoge, in denen Datennutzer und Datenbereitsteller zusammenkommen.

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Wie die Stadt Hagen jetzt zur digitalen Klimakommune wird – Episode 35


Titelbild des Podcasts City-Transformers mit den skizzierten Köpfen von Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck

UPDATE 17.6.24: NEUE VERSION ONLINE! In der ersten Version gab es leider eine Verschiebung der Tonspuren – die ist jetzt behoben.

Viele unterschiedliche Sensoren speisen eine Urban Data Platform und ermöglichen der Stadt Hagen Auswertungen und Steuerung in Echtzeit – wenn das Projekt mit der dena (Deutsche Energie-Agentur) umgesetzt ist.

Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck sprechen mit Dominik Noroschat von der Stadt Hagen und Anna Poblocka-Dirakis von der dena über Erreichtes, Herausforderungen und was noch alles kommt.

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